Krankenhaus Agatharied in Oberbayern: Diensthabende Ärzte entscheiden über wertes und unwertes Leben? Ein Beispiel anhand der kranken Realität.

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Ein dunkler Montag im Dezember. Meiner Frau geht es schlecht und wir werden von ihrer Frauenärztin, wegen einer Vorgeschichte, als es ihr schlechter geht ins Krankenhaus geschickt. Bis dahin ein Standardprozess. Doch was uns erwartet ist alles andere als menschlich, “meine Heimat oder mein Krankenhaus”, wie es der Werbeslogan auf der Website des Krankenhaus Agatharied heißt (Link).

Zutritt zur Notaufnahme
Am Eingang werden wir zum Maskentausch genötigt, aber von freundlichem Personal empfangen. Der mit Fiebermessen aller Gäste betraute Mitarbeiter macht sich selbst lustig über den Wahnsinn. Der Mensch an der Anmeldung gibt mir – wie man es DSGVO (un)konform eben heutzutage tut – eine Besuchermarke heraus und notiert meinen und den Namen meiner Frau auf einer Liste die jeder einsehen kann.

Auf schriftliche Nachfrage beim Geschäftsführer, Herrn Michael Kelbel, ob man bei der Aufnahme zwischen Personen mit Fieber und ohne Fieber unterscheiden würde und, dass der Eindruck entstehen könnte, man würde im Krankenhaus Agatharied bei der Aufnahme in lebenswerte und nicht lebenswerte Menschen unterscheiden und letztere einfach nicht behandeln, bestätigt Herr Kelbel: “Die Tests am Eingang dienen lediglich dazu, potentiell infektiöse Covid-19-Patienten zu erkennen. Besucher, die hier ‘positiv’ oder mit Verdacht auffallen, dürfen tatsächlich unser Haus nicht betreten.” Bei Patienten führe dies zu anderen Sicherheitsmaßnahmen, deren Aufwand man offenbar scheuen will.

Von der Notaufnahme auf die Station
Angekommen in der Notaufnahme ist man auch hier hilfsbereit und hört uns zu. Die Dame am “Counter” nimmt alles nötige auf und ruft in der Gynäkologie an, um uns im 2. OG anzukündigen. Auf ‘Station 11’ im 2. OG angekommen, versucht uns die diensthabende Oberkrankenschwester mit allen Mitteln ihrer Überredungskunst abzuwimmeln; von einem Anruf aus der Notaufnahme wisse hier niemand etwas, heißt es.

Nichtbehandlung oder Dochbehandlung von Hilfebedürftigen
Nach vehementem Flehen meiner Frau (man macht sich eigentlich selbst lächerlich) sie zu behandeln, nahm man eine Urinprobe entgegen und setzte uns in einen leeren Wartebereich des sonst nur leicht besuchten Krankenhauses. Eine Assistenzärztin huschte beschäftigt vom Pausenraum in verschiedene Behandlungsräume und erkundigte sich bei uns, ob wir schon “bedient” würden. Ein Arzt versuchte seine Anwesenheitszeit mit Wechseln vom Pausenraum, über den Gang zurück in den Pausenraum, herum zu bekommen. Zumindest hinterließ der Herr auf uns diesen Eindruck.

Nach weiteren Abwimmelversuchen der Oberschwester wie “wir hätten so viele OPs und so viel zu tun und wenn Sie nicht krank sind, gehen Sie bitte heim”, “erbarmte” sich die Assistenzärztin und zog das Gespräch mit meiner Frau dann doch vor. Der Arzt kam mit dazu. Und was jetzt passierte, können Sie sich, wehrte Leser, kaum vorstellen.

Vor und im Behandlungszimmer
Beim Betreten des Behandlungszimmers fuhr mich der Arzt harsch mit den Worten an: „Was machen sie hier, mich wundert’s, dass man sie hier reingelassen hat. Sie sind ja nur die Begleitung.“ Darauf meine völlig verwunderte Antwort: „Sie sind zu zweit, da dachte ich, es sei ausgeglichen, wenn ich dabei wäre“. Aber ist es denn eine Frage, ob der Ehemann seine Ehefrau ins Krankenhaus begleitet? Und war diese Frage nicht bereits am faschistisch anmutenden Aussortierungssystem, gleich am Eingang, geklärt worden? Ich blieb im Wartebereich sitzen.
Meiner Frau ging es wirklich schlecht und man nahm ihr Blut ab. Der Arzt ging sie auch hier immer wieder an und drängte darauf, dass es ihr vermutlich “einfach nur wegen ihrer Regelbeschwerden” schlecht ging. Nun ja, mit einer Vorgeschichte und 40 Jahren sollte man einer Frau die Beurteilung der eigenen Regelschmerzen zumuten können. Sogar als Gynäkologe; oder gerade als eben solcher.

Der erzwungene PCR-Test
Man nahm meiner Frau allerdings Blut ab und drohte ihr mit Behandlungsabbruch, wenn man sie nicht PCR-(positiv) testen dürfe. Wäre ich im Raum gewesen, hätten wir vermutlich gleich die Reißleine gezogen und hätten fluchtartig das Haus in Richtung eines richtigen Mediziners verlassen; doch meine Frau war den beiden Herrschaften ausgeliefert. Vermutlich hatte der Arzt so etwas schon vermutet, als er mich anstelle einer Begrüßung dermaßen dumm angegangen war.

Erfüllungsgehilfen der Impfindustrie?
Was, wenn solche Menschen, die möglicherweise nie den hippokratischen Eid geleistet haben könnten, sämtliche wehrlose Patienten mit neuen, unerprobtem Stoffen mRNA krank impfen? Auch Prof. Drosten kämpft zur Zeit gegen die gegen ihn eingeleiteten Rechtsmittel wg. des Betrugs wg. seiner Doktorarbeit und anderer krimineller Machenschaften. Warum soll diese Möglichkeit hier komplett ausgeschlossen sein?

War das ein Witz, wer hilft meiner Frau?
Mir kommt das alles wie ein großer sehr unschön verlaufener Scherz vor — ich kann Sie, wehrte Leser beruhigen: Meiner Frau wurde anschließend bei einer niedergelassenen Ärztin relativ schnell (durch Gabe einer Infusion) der Blutverlust behoben und damit geholfen. Sie ist auf dem Wege der Besserung. Gott sei Dank!

Weiter zu den Antworten des GFs
Aber Herr Kelbel bleibt in seiner Angst und schreibt in seiner langen Antwortmail weiter: “Ich bin mir sicher, Sie würden anders über dieses Thema denken, wenn Sie selbst in der Verantwortung wären, einen Krankenhausbetrieb am Laufen zu halten.” Er beharrt in seiner durchweg aber nett formulierten Antwort auf “Sicherheit” vor einer durch die WHO als ‘seltene Krankheit’ eingestuften Covid-19 Erkrankung: “Wir müssen also versuchen, den Eintrag des SARS-CoV2-Virus in unser Krankenhaus weitestgehend zu verhindern. Dass dies nicht zu 100% möglich ist, wissen wir. Umso wichtiger sind restriktive Sicherheitsvorkehrungen.”

Einschätzungen mit Mut zur Lücke
Herr Kelbel antwortet mir in seiner langen E-Mail (nachts um 1:07 Uhr) auch, dass er der Sache nachgehen und “meine sachlich vorgetragene Beschwerde” prüfen werde. Er bittet um etwas Geduld. Weiter bemerkt er, dass ihm die tatsächliche Zahl derer, die mittels PCR als C19-positiv getestet wurden, bekannt sei und man “von einer weit größeren Dunkelziffern ausgehen” müsse. Er bemängelt weiter, dass das RKI keinen Vergleich der Sterberaten zwischen C19 und der Influenza angeführt habe. (Zur Erklärung: Aus ca. 15.000-20.000 jährlichen Influenzatoten (deutschlandweit — 2017/2018 sogar 25.000) wurden in 2020 eben 14.500 C-Tote und 500 Influenzatote.) Er glaubt, seine Schätzung, dass “etwas über 2% aller Bundesbürger mit dem SARS-CoV2-Virus infiziert und noch nicht genesen oder verstorben sein” wäre hier passend. Im Umkehrschluss lässt diese grobe Schätzung mit Mut zur Lücke zu, dass 98% aller anderen Bundesbürger kerngesund sind. Und vermutlich auch noch viele der – wenn die Zahl denn stimmen könnte – 2% wieder genesen werden.

Ach ja, der gute alte PCR-Test…
Außerdem hätte er “keinen Einfluß auf die Qualität der mit 35 Amplifikationszyklen durchgeführten” PCR-Tests. Diese würden in externen Labors bearbeitet. Mit Verlaub: Hat Herr Kelbel auch nur im Ansatz verstanden, wie der PCR-Test funktioniert und auf welches – durch Unwissen – dünne Eis er seine Handlungen aufsetzt?

Ich frage weiter, ob bei positiven Testergebnissen eine Anzucht im Labor stattfinden würde, um ein möglicherweise positiv ausgefallenes Ergebnis zu validieren:

“Die Proben für die PCR-Tests auf SARS-CoV2 werden von uns in ein externes Labor versandt. Dort werden die gängigen Untersuchungsverfahren angewendet. Eine Validierung des Ergebnisses findet bei hohen cT-Werten durch eine erneute Entnahme von Probenmaterial statt.” Immerhin vertrauen Herr Kelbel und seine Mitarbeiter hier nicht nur dem externen Labor. Immerhin überprüfen sie ein Ergebnis mit hohen cT-Werten… aber wieso beauftragen sie dann Labore, die bis zu 35 Zyklen durchführen, um überhaupt erst ein positives Ergebnis zu bekommen?

Ein Krankenhaus agiert lieber im Glauben, nicht in der Wissenschaft?
Warum man propaganda-getriebenen Glauben den wissenschaftlichen Fakten vorzieht, steht derzeit noch zur Antwort durch Herrn Kelbel aus.

Ein Update der Korrespondenz in dieser Sache folgt, sobald mir die Antwort vorliegt.